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31.05.2010

U20 fordern dem Meister der Westkonferenz alles ab

 

Nach zwei hartumkämpften Spielen scheiden die Wildcats gegen Chene mit 110 zu 113 aus. Die Spiele standen unter einem schlechten Stern für die Zürcher, musste ihr dominierender Spieler Mladen Lukic doch verletzungsbedingt forfait geben. Trotzdem konnte das Hinspiel  mit 2 Punkten gewonnen werden, so dass für das Rückspiel in Genf noch alles offen war.

Um gut vorbereitet zu sein, reisten die Wildcats schon am Samstag nach Genf. 3 Spielern bekam das Nachtessen aber nicht gut, so dass sie die Nacht grösstenteils auf dem WC verbrachten. Nichts desto trotz gelang den Zürchern wie im Hinspiel ein guter Start und sie gingen 7 zu 0 in Führung. Chene zeigte dann aber, weshalb sie die Westkonferenz für sich entschieden haben und fand zurück ins Spiel.  Wie im Hinspiel schenkten sich beide Teams nicht und verteidigten sehr hart, so dass es 15 Sekunden vor Schluss der ersten Halbzeit nur 28 zu 24 für die Genfer stand. Die Wildcats hatten den Ball für den letzten Angriff.  Anstatt auszuspielen, suchten sie aber zu schnell den Abschluss und verloren so 6 Sekunden vor Schluss den Ball und ermöglichten Chene mit der Sirene zu scoren und das Momentum mit in die Pause zu nehmen. 

Diesen Schwung nahmen sie in die zweite Halbzeit mit und setzen sich leicht ab. Immer wenn die Zürcher gut verteidigten und wieder ranzukommen schienen, konnte Chene reagieren.  So vergaben die Wildcats zweimal einen einfachen Gegenstoss, was der Meister des Westen  postwendend mit Dreipunktewürfe beantwortete. Zwei Minuten vor Schluss schien die Partie bei einem Plus 12 für die Genfer entschieden.  Die Wildcats kämpften verzweifelt weiter, konnten Bälle erobern und auch die Uhr mit Fouls stopnnen. Mit den letzten Energiereserven tankte sich Jin Mark György durch oder schnappt sich den Offensivrebound und scorte alleine 8 Punkte, so dass das Spiel auf einmal wieder offen war. Er hatte auch den Freiwurf, um auszugleichen, verwarf aber, so dass wieder gefoult werden musste. Beim Spielstand von Minus 1 verloren die Wildcats aber unglücklich den Ball, erkämpften sich aber einen Sprungball, welcher den Ballbesitz 2.6 Sekunden vor Schluss den Genfer behalten liess. Die Zürcher wollten beim Einwurf direkt foulen oder den Ball zurückerobern. Ein Spieler entkam aber und entschied mit der Sirene das Spiel für Chene, welches nun ins Final 4 einzieht.

Wenn denn die Wildcats etwas bedauern müssen, dann die Ausbeute von der Freiwurflinie. In beiden Spielern vergaben sie viele normalerweise leichte Punkte. Sie zeigten aber mit einer sehr jungen Mannschaft -zwei Schlüsselspieler sind noch im U17 Alter, nur je ein Spieler gehört den Jahrgängen 90 und 91 an- dass sie mit den Besten mithalten können und dass ihr Setzplatz 4 in der Ostkonferenz nicht gerechtfertigt war.

In Zukunft werden die U20 wohl nicht mehr an der Juniorenmeisterschaft teilnehmen, sondern sich als U23 Mannschaft in der Nationalen Meisterschaft beweisen müssen.